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Der Wandel von Side aus Sicht eines Einheimischen

Side Türkei 22 Minuten
Der Wandel von Side aus Sicht eines Einheimischen

Erleben Sie, wie sich Side seit 1988 von einem kleinen und ruhigen Küstenort zu einem der bekanntesten Urlaubsziele der Türkei entwickelte – erzählt durch Erinnerungen und Erfahrungen.

Side in den frühen Jahren – Ein kleines Küstendorf voller Leben

Wir haben Mehmet, der seit 35 Jahren in Side lebt und in der Operationsabteilung von Vigo Tours arbeitet, gebeten, einen Artikel für Urlauber zu schreiben, die einen Aufenthalt in Side planen. Nachfolgend finden Sie seinen persönlichen Bericht.

Seit 35 Jahren lebe ich in Side. Zum ersten Mal kam ich 1988 für nur zwei Tage hierher. Damals war Side noch ein kleines Küstendorf. Die Zahl der großen Hotels ließ sich an einer Hand abzählen. Die kleinen Hotels auf der antiken Halbinsel sowie die aus Wohnhäusern umgebauten Pensionen und Bungalows erlebten ihre besten Zeiten.

Im Vergleich zu heute kamen deutlich weniger Touristen nach Side. Die Strände waren tagsüber angenehm ruhig. Nachts hingegen herrschte auf der antiken Halbinsel von Side eine außergewöhnlich lebendige Atmosphäre. Einheimische und Gäste aus aller Welt verbrachten dort ihre Abende, aßen und tranken gemeinsam, feierten bis in die frühen Morgenstunden und genossen das besondere Flair dieses einzigartigen Ortes.

An verschiedenen Stellen entlang der Küste gab es Wassersportstationen. Besonders am Weststrand von Side und entlang der Küste in Richtung Kumköy wurden Aktivitäten wie Parasailing, Jetski, Banana Boat und weitere Wassersportangebote angeboten. Vor allem während der Sommermonate erfreuten sich diese Aktivitäten großer Beliebtheit bei den Urlaubern.

Jetski gehörte aufgrund seiner einfachen Handhabung zu den beliebtesten Angeboten. Parasailing war ebenfalls sehr gefragt, da man dabei die Küste von Side und das Mittelmeer aus einer beeindruckenden Perspektive von oben erleben konnte.

In den 1990er-Jahren waren die Wassersportstationen ein wichtiger Bestandteil des touristischen Lebens an den Stränden von Side. Den ganzen Tag über war Musik zu hören, während die Urlauber nacheinander an den verschiedenen Aktivitäten teilnahmen. Auch wenn das Angebot damals noch nicht so vielfältig war wie heute, gehörten Jetski und Parasailing zu den bekanntesten Attraktionen an der Küste.

Mit der Zeit entwickelte sich die Wassersportbranche weiter. Heute werden zahlreiche zusätzliche Aktivitäten angeboten, darunter Flyboard, Wakeboard, Ringo, Wasserski, Schnellbootfahrten und Tauchausflüge. Die langen Sandstrände von Side und das in den Sommermonaten meist ruhige Meer haben wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen.

Zu jener Zeit gab es die heute bekannten Raftingtouren im Köprülü-Canyon noch nicht. Zu den wichtigsten Ausflügen für Touristen gehörten zweitägige Reisen nach Pamukkale sowie Bootstouren ab dem Hafen von Side. Darüber hinaus waren Bootsausflüge beliebt, die von der östlichen Seite des Manavgat-Flusses aus starteten.

Die Boote waren damals deutlich kleiner als die heutigen Ausflugsschiffe. Die meisten wurden in kleinen Werften in Manavgat aus Holz gebaut. Die Touren führten unter der Brücke hindurch bis zu einem kleinen Wasserfall. Anschließend kehrten die Boote zurück und legten an den hölzernen Stegen an der Flussmündung an.

Ein großer Teil des Tages wurde während eines längeren Aufenthalts dort verbracht. Interessanterweise werden auch die heutigen großen Ausflugsschiffe, die in Manavgat unterwegs sind, noch immer in Werften derselben Region gebaut.

Die Unterhaltungsprogramme auf den Booten waren damals oft improvisiert und sehr herzlich. Der Tourismus befand sich noch in einer frühen Entwicklungsphase, und viele Programmpunkte entstanden spontan.

So kam es beispielsweise vor, dass ein männliches Crewmitglied ein Kopftuch trug, einen Rock anzog und Orangen unter seinem Oberteil platzierte, um eine Bauchtänzerin zu imitieren. Solche humorvollen Einlagen sorgten regelmäßig für gute Stimmung und viele lachende Gesichter an Bord.

Die Urlauber genossen bei den Bootsausflügen vor allem das Meer, die Sonne und die Fahrt selbst. Gleichzeitig nahmen sie aber auch gerne an den kleinen Unterhaltungsprogrammen teil.

Das eigentliche Nachtleben spielte sich jedoch in den Bars der antiken Halbinsel von Side ab. Dort herrschte eine lebendige und zugleich entspannte Atmosphäre. Side war zwar ein kleiner Ort, verfügte jedoch über einen ganz besonderen Charme und eine Herzlichkeit, die bei den Besuchern bleibende Erinnerungen hinterließ.

Neben den Pamukkale-Ausflügen und den Bootstouren wurden von Side aus auch Dorftouren sowie Stadtrundfahrten nach Antalya angeboten. Darüber hinaus öffneten einige Hotel-Hamam-Anlagen ihre Türen auch für Gäste von außerhalb, die traditionelle Reinigungs- und Wellnessanwendungen genießen wollten.

Der mit Abstand beliebteste Ausflug jener Zeit war zweifellos die Reise nach Pamukkale. Damals durfte man noch auf den Travertinterrassen laufen und sich sogar darauf sonnen. Besonders in den Sommermonaten strömten große Besucherzahlen in die Region.

Die wenigen größeren Hotels sowie die kleineren Hotels und Motels am Fuße der Travertinterrassen waren nahezu ständig ausgebucht. Einige Reiseveranstalter schlossen sogar saisonale Garantieverträge mit den Hotels ab, um sich ausreichend Übernachtungskapazitäten zu sichern.

Pamukkale war damals weit mehr als nur ein Naturwunder. Die Reise wurde oft als eine kleine Anatolien-Rundfahrt gestaltet. Unterwegs besuchte man ein Yörük-Zelt im Taurusgebirge, machte Halt in einem Dorf und besichtigte eine Moschee.

Den Teilnehmern wurden Informationen über den Islam vermittelt. Außerdem wurde am Salda-See eine Mittagspause eingelegt, bevor die Reise weiterging.

Dönüş yolunda ziyaret edilen halı fabrikaları ise turun önemli bir parçasıydı. Dort wurden den Gästen handgeknüpfte türkische Teppiche vorgestellt und zum Kauf angeboten.

Aus wirtschaftlicher Sicht kann man diese Zeit durchaus als das goldene Zeitalter des Tourismus bezeichnen. Fast jeder Urlauber kaufte vor seiner Rückreise mindestens einen handgefertigten türkischen Teppich.

Der Wandel von Side und die Entwicklung der Region

Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke und sie mit der Gegenwart vergleiche, wird mir immer wieder bewusst, wie gewaltig die Veränderungen waren. Side und seine Umgebung haben in den vergangenen Jahrzehnten ein beeindruckendes Wachstum erlebt.

Die kleinen Hotels und Pensionen innerhalb von Side, die einst vom regen Touristenstrom lebten, haben einen großen Teil ihrer früheren Bedeutung verloren. Gleichzeitig dehnte sich die Tourismusregion immer weiter nach Westen aus – über Kumköy, Evrenseki und Çolaklı bis nach Gündoğdu. Auf einer Strecke von rund zwölf Kilometern entstanden zahlreiche neue Hotelanlagen.

Auch die Gebiete östlich und nördlich von Side entwickelten sich rasant. Die Cennetler-Siedlung hinter der antiken Stadt, ebenso wie Sorgun, Titreyengöl, Kızılağaç und Kızılot, erlebten einen regelrechten Bauboom. Betrachtet man die Region heute, könnte man beinahe sagen, dass nahezu jede geeignete Fläche touristisch genutzt wird.

Doch nicht nur die Hotellerie wuchs. Mit dem Beginn eines starken Immobilienbooms ab dem Jahr 2004 veränderte sich das Gesicht der Region erneut. Villenanlagen und Wohnresidenzen entstanden in großer Zahl. Besonders Käufer aus Großbritannien und den skandinavischen Ländern entdeckten die Region für sich.

Die starke Nachfrage führte zu einem regelrechten Immobilienfieber. Zunächst stiegen die Preise bestehender Wohnanlagen, die oft bereits viele Jahre zuvor als Genossenschaftsprojekte gebaut worden waren. Anschließend begann eine Phase intensiver Bautätigkeit mit zahlreichen neuen Projekten.

Leider wurden in dieser Zeit manche Immobilien zu Preisen verkauft, die weit über ihrem tatsächlichen Wert lagen.

Während Side auf diese Weise wuchs, entwickelte sich Manavgat in eine andere Richtung. Durch die Expansion des Tourismus stieg auch der Bedarf an Wohnraum für die einheimische Bevölkerung und die Beschäftigten der Branche.

Anfang der 1990er-Jahre lebten etwa 60.000 Menschen in Manavgat. Heute liegt die Einwohnerzahl bei rund 300.000. Die Mehrheit der Menschen, die in den Hotels und touristischen Betrieben von Side und Umgebung arbeiten, lebt inzwischen in Manavgat.

Anfang der 1990er-Jahre war das Internet noch viele Jahre von seiner späteren Bedeutung entfernt. Fernsehen, Radio und Zeitungen waren die wichtigsten Informationsquellen. Ich selbst kaufte jeden Tag eine Zeitung. Manchmal fuhr ich mit einem kleinen Motorrad zwei oder drei Kilometer bis zu einem Geschäft, weil Zeitungen längst nicht überall erhältlich waren.

In den Häusern und Büros wurden damals kabelgebundene Tastentelefone verwendet. Die Kommunikation lief fast ausschließlich über Festnetzanschlüsse. Die heute selbstverständlichen mobilen Kommunikationsmöglichkeiten gehörten noch nicht zum Alltag.

Die ersten Mobiltelefone tauchten in der Region 1992 mit dem sogenannten NMT-System auf. Diese Geräte wurden meist fest in Fahrzeuge eingebaut oder mit großen tragbaren Einheiten genutzt. Die Nutzung war sehr teuer und deshalb vor allem Geschäftsleuten sowie Personen aus der Tourismusbranche vorbehalten.

Die GSM-Mobiltelefone, wie wir sie heute kennen, verbreiteten sich erst ab 1996 zunehmend. Sowohl die Geräte als auch die Gesprächskosten waren zunächst sehr hoch. Dennoch veränderten sie die Kommunikation innerhalb weniger Jahre grundlegend und erleichterten insbesondere die Arbeit im Tourismus enorm.

Sobald der Abend begann, strömten die Menschen in die Restaurants und Bars von Side. Auf der Hauptstraße der antiken Stadt war es oft so voll, dass man sich nur mühsam durch die Menschenmenge in Richtung Hafen bewegen konnte.

Damals gab es noch kein All-inclusive-System in den Hotels. Deshalb machten die Fischrestaurants am Hafen ausgezeichnete Geschäfte. Auch die Bars waren jeden Abend bis auf den letzten Platz gefüllt.

Viele dieser Lokale wurden von jungen Menschen aus Side selbst betrieben. Das Dorf hatte damals einen ganz besonderen Charakter. Es war ein wunderschöner, gemütlicher Küstenort mit einer Atmosphäre, die man heute nur noch schwer beschreiben kann.

Im Winter wurde es naturgemäß ruhiger. Dennoch schlossen die Restaurants und Bars nicht ihre Türen. Für die Betriebe auf der antiken Halbinsel war die Wintersaison eine Zeit der Erholung und gleichzeitig eine Gelegenheit, türkische Tagesausflügler zu bewirten, die Side besuchten.

Alle warteten geduldig auf den Beginn der nächsten Saison.

Auch das Bezahlen funktionierte damals völlig anders als heute. Die heute bekannten automatischen Kreditkartensysteme existierten noch nicht. Kreditkarten wurden in spezielle Geräte eingelegt, mit denen die Kartendaten auf Papierbelege übertragen wurden.

Die meisten Urlauber brachten Bargeld mit. Wer zusätzlich Geld benötigte, konnte entweder bei seinem Reiseveranstalter einen Vorschuss erhalten, der nach der Rückkehr ins Heimatland bezahlt wurde, oder im Anadolu Kreditkarten Merkezi in Side mit seiner Kreditkarte Bargeld abheben.

Die Türkei galt damals als ausgesprochen günstiges Reiseland. Für tägliche Ausgaben benötigten die Urlauber daher meist keine großen Geldbeträge. Bei größeren Einkäufen wie Teppichen, Lederwaren oder Schmuck kamen jedoch häufig Kreditkarten zum Einsatz.

Auch der Flughafen Antalya sah damals völlig anders aus als heute. Inlands- und Auslandsflüge wurden im selben Terminal abgefertigt. Der Flughafen war wesentlich kleiner als heutzutage.

An Tagen mit vielen Charterflügen kam es regelmäßig zu großen Menschenansammlungen und teilweise auch zu langen Verzögerungen.

Die Straße zwischen Side und dem Flughafen Antalya sowie die Verbindung in Richtung Alanya war damals nur einspurig. Trotz der begrenzten Infrastruktur gab es kaum Verkehrsprobleme.

Die Flugpläne der Reiseveranstalter konzentrierten sich meist auf bestimmte Wochentage. Entsprechend begannen die Transferoperationen oft in den frühen Morgenstunden und dauerten manchmal bis tief in die Nacht oder sogar bis zum nächsten Tag an.

In den 1990er-Jahren war Side nicht nur bei ausländischen Gästen beliebt, sondern auch bei türkischen Urlaubern. Die Preise waren vergleichsweise günstig, und die zunehmende Industrialisierung des Tourismus hatte den ursprünglichen Charakter des Ortes noch nicht verändert.

Wer Side zum ersten Mal besuchte, war meist sofort begeistert und wollte immer wieder zurückkehren. Einen wichtigen Anteil daran hatte ohne Zweifel auch das lebendige Nachtleben.

Das legendäre Nachtleben von Side und die ersten großen Attraktionen

Wer Side besucht, sollte die große Auswahl an Ausflügen und Aktivitäten in Side entdecken – von kulturellen Erlebnissen bis hin zu spannenden Abenteuern in der Natur.

In den 1990er-Jahren gab es in Side vier bis fünf bekannte Diskotheken und Nachtlokale, die weit über die Region hinaus einen ausgezeichneten Ruf genossen. Die bekannteste unter ihnen war zweifellos die OXID Disco, die 1993 eröffnet wurde. An der Stelle, an der sich die Diskothek damals befand, steht heute das Defne Defnem Hotel.

Zu den weiteren beliebten Treffpunkten jener Zeit gehörten die Miranda Bar am Oststrand von Side, die von Hasan Özen betriebene Takıl Bar sowie Mehmet’s Bar. Die Miranda Bar wurde später geschlossen. Ihr Betreiber eröffnete anschließend im Hafen von Side die Light House Bar, die über viele Jahre hinweg zu den beliebtesten Lokalen der Region zählte.

Auch die Stones Bar und die Barracuda Bar in der Nähe des Apollon-Tempels gehörten zu den angesagten Orten des Nachtlebens. Im Zentrum von Side waren außerdem die Jungle Bar, die von Yakup geführte Bonjour Bar sowie eine weitere Bar in der Jandarma-Straße bekannt, deren Namen ich heute leider nicht mehr erinnere und die der Familie Güneş gehörte.

Während der Sommersaison waren all diese Lokale Abend für Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Oft reichte der Platz im Inneren nicht aus, sodass die Gäste bis auf die Straßen hinaus feierten.

Auf der Westseite von Side befand sich außerdem ein beliebter Unterhaltungskomplex namens Deniz Atı. Besonders in den Sommermonaten war er ein wichtiger Treffpunkt für Urlauber.

Wenn man über das Nachtleben der 1990er-Jahre spricht, darf auch die Diskothek unter dem Sezar’s Hotel nicht unerwähnt bleiben. Sie war nicht nur Hotelgästen vorbehalten, sondern stand auch externen Besuchern offen.

Sehr beliebt war außerdem die Nympheum Disco am Ende des Küçük Plaj. Später musste sie ihren Betrieb jedoch einstellen – vermutlich, weil sie sich in einem archäologisch sensiblen Bereich mit antiken Überresten befand.

Auch in Titreyengöl gab es attraktive Ausgehmöglichkeiten. Die Diskothek Niagara im Grand Prestige Hotel war ein bekannter Treffpunkt. Entlang des Kanals und rund um den Uhrturm-Platz entstanden zahlreiche Restaurants und Bars, die besonders im Sommer von Touristen stark frequentiert wurden.

Nicht zu vergessen ist auch das Sammy Disco, das Anfang der 2000er Jahre in Kumköy eröffnet wurde und etwa zehn Jahre lang bestand. Es war über viele Jahre hinweg einer der beliebtesten Treffpunkte des Nachtlebens und zog sowohl Einheimische als auch Urlauber an.

In Manavgat wiederum erfreuten sich die traditionellen Kebab-Restaurants auf der östlichen Seite des Flusses großer Beliebtheit. Diese Lokale waren nicht nur bei Einheimischen beliebt, sondern wurden auch von vielen Besuchern der Region gerne aufgesucht.

Eine besondere Erwähnung verdient die Apollonik Bar im Hafen von Side. Sie befindet sich noch heute am selben Ort und hat sich ihren historischen Charakter bewahrt. Mit ihrer einzigartigen Lage direkt am Meer und ihrem besonderen Ambiente zählt sie nach wie vor zu den interessantesten Treffpunkten von Side.

Mit dem Wachstum von Side eröffneten in der Umgebung zahlreiche beliebte Restaurants. Eines der bekanntesten darunter ist das Bistro 2000 Restaurant in Kumköy. Das im Jahr 2000 eröffnete Restaurant befindet sich noch heute am selben Standort und wird weiterhin vom selben Betreiber geführt, wobei die Zufriedenheit der Gäste stets im Mittelpunkt steht. Zudem ist das Restaurant bei deutschen Gästen besonders beliebt, da dort regelmäßig Bundesliga-Spiele live übertragen werden.

Internationales Opern- und Ballettfestival von Aspendos

Neben dem Nachtleben entstanden in den 1990er-Jahren auch neue touristische Attraktionen. 1993 wurde erstmals das Internationale Opern- und Ballettfestival von Aspendos veranstaltet. Die einzigartige Kulisse des antiken Theaters machte die Veranstaltung von Anfang an zu etwas Besonderem.


Ein besonderes kulturelles Highlight der Region ist das Aspendos Opern- und Ballettfestival ab Side, das internationale Aufführungen in der beeindruckenden Atmosphäre des antiken Aspendos-Theaters präsentiert.


Ein weiteres bedeutendes Ereignis war die Einführung der Raftingtouren im Köprülü-Canyon. Der israelische Unternehmer Ran Barkan organisierte die ersten Touren im Jahr 1992. Mit seinen langen Haaren und seiner Leidenschaft für Outdoor-Sportarten war er eine auffällige Persönlichkeit.

Später folgte Recep Eceer, der seine Tätigkeit im Tourismusministerium aufgab und das Unternehmen Trans Nature gründete. Mit seinem Engagement trug er wesentlich zur Entwicklung des Rafting-Tourismus in der Region bei.

Schon bald entstanden zahlreiche weitere Anbieter, und die Branche wuchs rasant.

Auch ich selbst nahm 1992 gemeinsam mit einigen skandinavischen Kollegen an einer der ersten von Ran Barkan organisierten Raftingtouren teil. Für damalige Verhältnisse war dies ein völlig neues und äußerst aufregendes Erlebnis. Die Tour dauerte den ganzen Tag und hinterließ bei allen Teilnehmern einen bleibenden Eindruck.

Vergleicht man die damaligen Ausflugsangebote mit dem heutigen Angebot in Side, wird deutlich, wie stark sich die Region entwickelt hat. Die Auswahl an Touren und Aktivitäten ist heute um ein Vielfaches größer und vielfältiger.

Zu Beginn der 2000er-Jahre begannen im antiken Theater von Aspendos die berühmten Tanzaufführungen von „Feuer Anatoliens“ unter der Leitung von Mustafa Erdoğan. Die Shows wurden schnell zu einer der bekanntesten kulturellen Attraktionen der Türkei.


Ein unvergessliches Erlebnis für Kultur- und Tanzliebhaber ist die Fire of Anatolia Tanzshow ab Side, die mit beeindruckender Choreografie, mitreißender Musik und Hunderten von Tänzern die Geschichte und Kultur Anatoliens auf spektakuläre Weise zum Leben erweckt.


Nicht nur in der Türkei, sondern auch international erlangte die Tanzgruppe große Bekanntheit. Bis heute werden die Aufführungen regelmäßig dienstags und freitags veranstaltet und ziehen weiterhin zahlreiche Besucher an.

Etwa zur gleichen Zeit wurden auch die Bootstouren im Green Canyon am Oymapınar-Stausee immer beliebter. Der rund 25 Kilometer von Side entfernte Canyon beeindruckt mit seiner spektakulären Naturkulisse und seiner ruhigen Atmosphäre.

Heute gehört diese Tour zu den beliebtesten Ausflügen der gesamten Region. Besucher aus Side, Antalya, Belek und Alanya nehmen regelmäßig daran teil. Während der Saison werden die Touren täglich durchgeführt.

Neue Ausflüge, Safari-Abenteuer und die Modernisierung des Tourismus

In denselben Jahren gewannen auch die Jeep-Safari-Touren zunehmend an Beliebtheit. In den Anfangszeiten wurden diese Ausflüge mit Geländewagen durchgeführt, in denen jeweils vier Personen Platz fanden. Oft übernahm einer der Teilnehmer selbst das Steuer.

Heute sieht das ganz anders aus. Die Safaris werden in der Regel mit Fahrzeugen für etwa zehn Personen durchgeführt. Gesteuert werden sie von professionellen Fahrern, die die Region bestens kennen und über alle erforderlichen Genehmigungen verfügen.

Die Touren führen durch die Ausläufer des Taurusgebirges rund um Side und verbinden Naturerlebnisse mit einem Hauch von Abenteuer. Selbstverständlich gehören heute auch Abhol- und Rückbringdienste von allen Hotels der Region zum Standardangebot.

Bis zum Jahr 2009 war Side eine eigenständige Gemeinde mit eigener Verwaltung. Alle fünf Jahre wählten die Einwohner ihren Bürgermeister selbst. Damals lebten etwa 8.000 Menschen in Side.

Mit einer Verwaltungsreform im Jahr 2009 verlor Side seinen Gemeindestatus und wurde als Stadtteil in die Verwaltung von Manavgat eingegliedert.

Etwa ab 2003 oder 2004 wurden die früher sehr beliebten zweitägigen Pamukkale-Reisen zunehmend durch Tagesausflüge ersetzt. Der Hauptgrund war einfach: Die Urlauber konnten Pamukkale an nur einem Tag besuchen und hatten dadurch einen zusätzlichen Urlaubstag zur freien Verfügung.

Auch wenn diese Tagesausflüge lang und anstrengend waren, entwickelten sie sich rasch zu einem der beliebtesten Programme der Region.

Etwa zur gleichen Zeit begannen auch die dreitägigen Kappadokien-Rundreisen, die von der gesamten Antalya-Region aus angeboten wurden.

Die größte Attraktion dieser Reisen waren ohne Zweifel die Heißluftballonfahrten in Kappadokien. Sie wurden schnell zu einem der bekanntesten Erlebnisse der Türkei.

Im Jahr 2015 kamen zusätzlich zweitägige Kappadokien-Touren mit einer Übernachtung hinzu.

Besonders bei russischen und polnischen Urlaubern erfreuen sich diese Reisen großer Beliebtheit.

Da die Ballonfahrten jedoch ausschließlich bei Sonnenaufgang stattfinden und vollständig von den Wetterbedingungen abhängig sind, besteht immer das Risiko einer wetterbedingten Absage.

Aus diesem Grund wird die dreitägige Variante häufig empfohlen. Sollte eine Ballonfahrt abgesagt werden, besteht dort eine höhere Chance, an einem der folgenden Tage doch noch fliegen zu können.

Im Jahr 2000 begann ich meine Tätigkeit bei Vigo Tours, einem Unternehmen, das damals gerade gegründet worden war. Seitdem durfte ich die Entwicklung von Side und seiner Umgebung aus nächster Nähe miterleben.

Ich habe die Veränderungen zwischen den späten 1980er-Jahren und dem Jahr 2026 praktisch ohne Unterbrechung verfolgt. Ebenso konnte ich beobachten, wie sich das Angebot an Touren und Aktivitäten kontinuierlich erweiterte.

Während es Anfang der 1990er-Jahre nur wenige Ausflugsmöglichkeiten gab, nähert sich die Zahl der angebotenen Touren und Aktivitäten heute bereits der Marke von fünfzig verschiedenen Programmen.

Als Vigo Tours bieten wir sämtliche Touren und Aktivitäten in Side online zur Buchung an. Gleichzeitig gehören Transfers von und zu allen Hotels der Region selbstverständlich zum Service.

Unsere Gäste kommen heute aus zahlreichen Ländern der Welt.

Vigo Tours ist dabei nicht nur in Side tätig. Gemeinsam mit lokalen Partnern organisieren wir Ausflüge und Aktivitäten auch in Alanya, Belek, Antalya, Lara, Kemer, Kaş, Fethiye, Marmaris, Bodrum, Didim, Kuşadası, Istanbul und Kappadokien.

Seit dem Jahr 2000 bin ich stolz darauf, Teil dieses Unternehmens zu sein.

Neben Tagesausflügen und Rundreisen bietet Vigo Tours auch private und gemeinsame Flughafentransfers zwischen zahlreichen Flughäfen der Türkei und den Hotels in den jeweiligen Urlaubsregionen an.

Alle eingesetzten Fahrzeuge verfügen über die erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen. Ein großer Teil der Flotte besteht aus modernen VIP-Fahrzeugen, die den Gästen ein besonders komfortables Reiseerlebnis ermöglichen.

Auch mein eigenes Hobby entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer professionellen Tätigkeit. Was einst als Interesse an der Vogelbeobachtung begann, wurde mit der Unterstützung von Vigo Tours zu einem festen Bestandteil meiner Arbeit.

Seit 2011 begleite ich Vogelkundetouren als Reiseleiter. Mein Wissen über Zugvögel und heimische Vogelarten der Region kombiniere ich dabei mit der organisatorischen Erfahrung von Vigo Tours.

So können wir auch heute weiterhin spezielle Vogelbeobachtungstouren für Naturfreunde anbieten.

Wenn wir noch einmal auf die heutigen Touren und Aktivitäten in Side zurückkommen, lässt sich sagen, dass das Angebot inzwischen nahezu jede Besuchergruppe anspricht.

Ob Naturliebhaber, Abenteuerfans, Kulturinteressierte oder Familien mit Kindern – für jeden Geschmack gibt es passende Möglichkeiten.

All diese Programme tragen dazu bei, den Urlaub in der Türkei abwechslungsreicher, spannender und unvergesslicher zu gestalten.

Die besten Aktivitäten für einen Urlaub in Side

Wenn ich den Besuchern von Side einen Rat geben dürfte, dann würde ich ihnen empfehlen, gleich zu Beginn ihres Urlaubs ein traditionelles türkisches Hamam zu besuchen.

Ein Urlaub, der mit einer gründlichen Körperreinigung, einem Peeling mit dem traditionellen Kese-Handschuh und einer entspannenden Ganzkörpermassage beginnt, ist eine wunderbare Möglichkeit, Körper und Geist auf die kommenden Urlaubstage einzustimmen. Besonders für Erwachsene ist dies eine äußerst angenehme und erholsame Erfahrung.


Wer sich nach Entspannung und Erholung sehnt, kann bei einer Wellnessmassage im traditionellen türkischen Bad in Side die wohltuende Kombination aus Hamam, Peeling und Massage genießen und den Urlaub besonders erfrischt beginnen.


Wer seinen Urlaub in Side verbringt, sollte außerdem die Gelegenheit nutzen, an Stadtbesichtigungen in Antalya oder Alanya teilzunehmen. Beide Städte gehören zu den bekanntesten Reisezielen an der türkischen Mittelmeerküste und bieten zahlreiche Sehenswürdigkeiten sowie interessante Einblicke in das moderne Leben der Region.

Gerade Familien mit Kindern profitieren von diesen Ausflügen, da sie Kultur, Freizeit und Entspannung miteinander verbinden.

Für Naturliebhaber kann ich die Tour zu den berühmten Knopfhäusern von Ormana und ins Taurusgebirge besonders empfehlen. Ebenso lohnenswert sind Ausflüge zum Tazı-Canyon und nach Selge, zur Sapadere-Schlucht bei Alanya sowie die Touren Hidden Paradise und Green Lake.

Diese Programme eignen sich hervorragend für Menschen, die gerne Zeit in der Natur verbringen und die landschaftlichen Schönheiten der Region kennenlernen möchten. Gleichzeitig sind sie auch für Familien mit Kindern gut geeignet.

Wer etwas mehr Abenteuer sucht, findet in den ATV-Quad-Safaris und Buggy-Safaris zwei der beliebtesten Aktivitäten in Side.

Diese Touren sind zwar familienfreundlich, werden jedoch für sehr kleine Kinder nicht empfohlen. Ein Führerschein ist zum Fahren der Fahrzeuge nicht erforderlich. Die Strecken verlaufen vollständig durch natürliche Landschaften und bieten viel Spaß, Staub, Wasser und Action.

Auch Tauchausflüge gehören zu den beliebtesten Aktivitäten der Region.

Das klare Wasser vor der Küste von Side und die vielfältige Unterwasserwelt begeistern Jahr für Jahr zahlreiche Besucher. Während der Tauchtouren wird außerdem das Unterwassermuseum von Side besucht.

Diese Programme eignen sich auch für Menschen, die noch nie zuvor getaucht haben.

Nach den derzeitigen Bestimmungen in der Türkei dürfen Kinder unter 14 Jahren allerdings nicht am Gerätetauchen teilnehmen.

Familienangehörige oder Freunde von Tauchern können die Tour dennoch begleiten. Während die Taucher die Unterwasserwelt erkunden, haben sie die Möglichkeit zu schwimmen, zu schnorcheln oder einfach an Bord die Sonne zu genießen.

Sehr beliebt sind auch die Delfinshows sowie die Programme zum Schwimmen mit Delfinen.

Besonders Familien mit Kindern erleben dabei oft unvergessliche Momente.

Darüber hinaus besteht bei der Side-Delfin-Bootstour, die jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag stattfindet, die Chance, Delfine in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

Auch die Ausflüge zum großen Wochenmarkt von Manavgat erfreuen sich von Jahr zu Jahr wachsender Beliebtheit.

Der Markt findet montags und donnerstags statt. Die Tour beinhaltet die Abholung von allen Hotels der Side-Region sowie den Rücktransfer.

Zum Programm gehören eine Bootsfahrt auf dem Manavgat-Fluss, ein Besuch des berühmten Manavgat-Wasserfalls sowie ausreichend Freizeit für Einkäufe auf dem Markt, auf dem praktisch alles erhältlich ist – von Kleidung und Gewürzen bis hin zu Souvenirs und regionalen Produkten.

Zu den familienfreundlichsten Aktivitäten der Region gehören außerdem die Raftingtouren im Köprülü-Canyon.

Der Fluss Köprüçay zählt nicht zu den technisch besonders anspruchsvollen oder gefährlichen Raftingstrecken. Der Schwierigkeitsgrad ist vergleichsweise niedrig.

Die Boote bieten normalerweise Platz für zehn bis zwölf Personen. In jedem Boot befindet sich ein erfahrener Rafting-Guide, der für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf sorgt.

Sogar Kinder ab sechs Jahren können gemeinsam mit ihren Eltern teilnehmen. Sie werden entsprechend den Anweisungen der Guides im mittleren Bereich des Bootes platziert.

Alle Teilnehmer erhalten Schwimmwesten und Helme.

Zudem sind die Transfers aus sämtlichen Ferienregionen im Preis enthalten. Das Mittagessen wird direkt am Ufer des Köprüçay-Flusses serviert.

Für Gäste, die noch mehr Abenteuer suchen, können die Programme zusätzlich mit Canyoning-Aktivitäten und einem Besuch des spektakulären Tazı-Canyons kombiniert werden.

Ein weiteres beliebtes Erlebnis ist die Sunset-Bootstour von Side.

Bei dieser Tour sind Speisen und Getränke bereits im Preis enthalten. Die Teilnehmer werden von allen Hotels der Region abgeholt.

Das Schiff legt um 17:30 Uhr vom Hafen von Türkler an der Straße nach Alanya ab und kehrt gegen 22:00 Uhr zurück.

Besonders die stimmungsvolle Atmosphäre während des Sonnenuntergangs macht diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Eine weitere sehr gefragte Alternative ist die Big-Kral-Piratenschifftour.

Auch dieses Schiff startet vom selben Hafen. Das Piratenkonzept mit Animationen und Unterhaltung sorgt besonders bei Familien mit Kindern für große Begeisterung.

Darüber hinaus gehören die halbtägigen Angeltouren ab dem Hafen von Side zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Region.

Viele Gäste genießen die Möglichkeit, einige Stunden auf dem Meer zu verbringen und dabei ihr Glück beim Angeln zu versuchen.

Neben den regulären Bootsausflügen werden sowohl vom Hafen von Side als auch vom Manavgat-Fluss private Bootstouren angeboten.

Diese Ausflüge ermöglichen entspannte Stunden entlang der Küste des antiken Side mit zahlreichen Gelegenheiten zum Schwimmen und Sonnenbaden.

Vor allem Familien und Gruppen von Freunden entscheiden sich häufig für diese individuelle Art des Bootsausflugs.

Side heute – Rückblick, Empfehlungen und persönliche Gedanken

Mit diesem Artikel wollte ich die Geschichte des alten, charmanten und herzlichen Side erzählen – jenes Side, das den Grundstein für den heutigen Ferienort gelegt hat.

Denn wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nur schwer vollständig verstehen.

Ich hoffe, dass diese Zeilen dazu beitragen, Side besser kennenzulernen – sowohl das frühere Side als auch die moderne Urlaubsdestination, die es heute geworden ist.

Dieser Bericht basiert auf meinen rund 35 Jahren Lebenserfahrung in Side sowie auf meinen langjährigen Erfahrungen im Tourismus. Natürlich kann es sein, dass ich einzelne Ereignisse unvollständig dargestellt oder unbeabsichtigt Fehler gemacht habe.

Über Hinweise, Ergänzungen und Korrekturen von Menschen, die Side ebenfalls kennen oder eigene Erinnerungen an die Region haben, freue ich mich jederzeit. Jeder konstruktive Beitrag hilft dabei, die Geschichte und Entwicklung von Side noch genauer und umfassender darzustellen.

Wenn wir heute auf Side blicken, sehen wir eine der bedeutendsten Tourismusregionen der türkischen Mittelmeerküste. Gleichzeitig besitzt der Ort trotz aller Veränderungen noch immer einen Teil jener besonderen Atmosphäre, die Besucher bereits vor Jahrzehnten begeistert hat.

Zwischen den antiken Ruinen, den langen Sandstränden, den modernen Hotels und den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten lebt die Geschichte von Side bis heute weiter.

Als jemand, der diese Entwicklung über Jahrzehnte hinweg miterlebt hat, erfüllt es mich mit Freude zu sehen, wie viele Menschen Jahr für Jahr ihren Urlaub hier verbringen und unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

Besonders bemerkenswert finde ich die Vielfalt der Möglichkeiten, die Besucher heute haben. Während Anfang der 1990er-Jahre nur wenige Ausflüge zur Auswahl standen, gibt es heute für nahezu jedes Interesse ein passendes Angebot.

Kulturinteressierte können antike Stätten besuchen, Naturliebhaber die Landschaft des Taurusgebirges entdecken, Familien zahlreiche kinderfreundliche Aktivitäten genießen und Abenteuerfreunde zwischen Safari-Touren, Rafting, Tauchen und vielen weiteren Erlebnissen wählen.

Gerade diese Vielfalt macht Side heute zu einem Urlaubsziel für Menschen aller Altersgruppen.

Trotz aller Modernisierung hat die Region ihre natürliche Schönheit bewahrt. Die langen Strände, die Küstenlandschaften, die Flüsse, Schluchten und Berge bilden nach wie vor die Grundlage für viele der beliebtesten Aktivitäten.

Gleichzeitig sorgt die touristische Infrastruktur dafür, dass Besucher ihren Urlaub komfortabel und unkompliziert genießen können.

Auch die Möglichkeiten für individuelle Ausflüge und private Touren haben sich in den vergangenen Jahren erheblich erweitert. Dadurch können Gäste ihren Aufenthalt heute wesentlich flexibler gestalten als früher.

Für mich persönlich war es ein großes Privileg, diese Entwicklung über einen so langen Zeitraum begleiten zu dürfen.

Von den kleinen Pensionen der späten 1980er-Jahre über die ersten Bootsausflüge und die Anfänge des modernen Tourismus bis hin zur heutigen internationalen Urlaubsdestination habe ich jede Phase miterlebt.

Ebenso durfte ich beobachten, wie aus einer überschaubaren Anzahl von Aktivitäten ein umfangreiches Angebot mit Dutzenden verschiedener Touren und Erlebnisse entstand.

Viele Besucher kommen inzwischen nicht nur einmal nach Side, sondern kehren immer wieder zurück. Einige kaufen sogar Immobilien und verbringen einen großen Teil ihres Lebens hier.

Das zeigt, dass Side trotz aller Veränderungen nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat.

Die Region bietet heute eine einzigartige Mischung aus Geschichte, Natur, Gastfreundschaft und modernen Urlaubsmöglichkeiten.

Wer Side besucht, entdeckt nicht nur einen Ferienort, sondern einen Ort mit einer langen Geschichte, einer lebendigen Gegenwart und einer vielversprechenden Zukunft.

Ich wünsche allen Gästen, die ihren Urlaub in Side verbringen, viele schöne Erlebnisse, unvergessliche Erinnerungen und eine wunderbare Zeit an der türkischen Riviera.

Vielleicht hilft dieser persönliche Rückblick dabei, die Region mit anderen Augen zu sehen und die Geschichten hinter den Straßen, Stränden, Hotels und historischen Stätten besser zu verstehen.

Denn hinter dem heutigen Side verbirgt sich eine lange Entwicklungsgeschichte, die den Ort zu dem gemacht hat, was er heute ist: eines der beliebtesten Reiseziele der Türkei.

Wer Side besucht, findet eine große Auswahl an spannenden Aktivitäten. Entdecken Sie die besten Ausflüge und Touren in Side – von Bootstouren und Kulturreisen bis hin zu Abenteuer- und Naturerlebnissen.

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