Basare in Manavgat & Side – Türkisches Marktgefühl erleben
- 05.11.2025 19:59
- Side Türkei
Manavgat – Side Wochenmärkte Reiseführer
Die Märkte der Türkei…
Schon beim ersten Schritt werden all Ihre Sinne geweckt.
Der Glanz der Granatapfelkerne, der magische Duft der Gewürze,
die fröhlichen Stimmen der Händler — alles lädt Sie in eine Welt voller Entdeckungen ein.
An einem Stand frische, aromatische Früchte,
am nächsten handgefertigter Schmuck, Teppiche und bunte Stoffe.
Jede Ecke flüstert: „Erkunde mich.“
Und das Beste?
Hier kaufen Sie nicht nur ein —
Sie berühren die Seele der Türkei.
Die Region Manavgat–Side an der türkischen Mittelmeerküste ist bekannt für einige der lebhaftesten Wochenmärkte in Antalya.
Diese Märkte sind nicht nur Orte zum Einkaufen, sondern auch Treffpunkte, an denen sich das Alltagsleben der Einheimischen und die Urlaubsatmosphäre auf denselben Straßen begegnen.
Unten finden Sie einen dreiteiligen Leitfaden zu den wichtigsten Wochenmärkten:
Manavgat Montagmarkt
Manavgat Donnerstagmarkt
Side Samstag Großer Basar
Jeder Abschnitt erklärt, wo sich der Markt befindet, was man dort kaufen kann, wie man mit dem Dolmuş (Minibus) dorthin kommt und was Sie in der Umgebung an Essen und Ruheplätzen erwarten können.
1. Der Manavgat Montagmarkt
Manavgat, an der östlichen Mittelmeerküste der Türkei, beherbergt eine der ältesten und lebendigsten Markttraditionen der Region.
Der Montagmarkt ist einer der geschäftigsten Tage der Woche – sowohl für die Einwohner als auch für Urlaubsgäste.
Schon früh am Morgen füllen sich die Straßen auf der Ostseite der Stadt mit Ständen; Gemüse, Obst, Souvenirs, Textilien und viele andere Produkte treffen sich hier auf einem großen offenen Basar.
Wo befindet sich der Markt?
https://maps.app.goo.gl/WFgf2J2rCJ2MoZW2A
Der Montagmarkt befindet sich am östlichen Ufer des Flusses Manavgat, auf der östlichen Seite der Hauptbrücke im Stadtzentrum.
Sobald man die Brücke überquert hat, beginnen die Marktstraßen nur wenige hundert Meter weiter im Landesinneren.
Das Gebiet umfasst auch die Umgebung des Durkaya Hotels und des The Sansa Hotel & Spa.
Der Markt liegt nicht direkt am Flussufer, sondern etwas weiter im Inneren, entlang flacher, leicht begehbarer Straßen.
Durch diese Lage ist der Markt sowohl vom Stadtzentrum als auch aus den umliegenden Vierteln sehr gut erreichbar.
Besucher, die mit dem Auto anreisen, nutzen in der Regel die offenen Parkflächen in der Nähe oder die Parkmöglichkeiten entlang des Flussufers.
Überdachter Bereich: Gemüse, Obst und Dorfprodukte
Ein Teil des Marktes ist überdacht.
In diesem Bereich verkaufen die lokalen Erzeuger ihre Waren direkt aus eigenem Anbau.
Tomaten, Paprika, Auberginen, frische Kräuter und Zitrusfrüchte aus den Dörfern der Manavgat-Ebene werden schon in den frühen Morgenstunden auf die Stände gelegt.
Die Preise sind häufig ausgeschrieben, aber wer größere Mengen kauft, kann in der Regel ein wenig verhandeln.
Die Atmosphäre im überdachten Teil ist besonders: der Geruch frischer Produkte, die Stimmen der Verkäufer, die morgendliche Betriebsamkeit.
Die Einheimischen erledigen hier meist ihren Einkauf, während Touristen eher an den offenen Bereichen mit Textilien und Souvenirs interessiert sind.
Offener Bereich: Textilien, Souvenirs und Taschen
Der größte Teil des Montagmarkts findet unter freiem Himmel statt.
Lange Reihen von Ständen ziehen sich durch die Straßen, ihre bunten Planen spenden Schatten im Sommer und Schutz vor Regen im Winter – so kann der Markt das ganze Jahr über besucht werden.
Angeboten werden unter anderem:
- T-Shirts, Kleider, Shorts, Pareos, Jogginghosen, Kinderkleidung
- Strandtaschen, Rucksäcke, Geldbörsen, Gürtel
- Handtücher, Bettwäsche, Tischdecken, Heimtextilien
- Magnete, Nazar-Amulette, handgefertigte Armbänder und Halsketten
- Imitationen bekannter Marken
- Fußballtrikots großer europäischer Vereine
- Bade- und Strandtücher mit Vereinslogos
Einige Verkäufer sprechen Deutsch, Englisch oder Russisch, um sich besser mit Hotelgästen verständigen zu können.
Feilschen gehört hier ganz selbstverständlich dazu, besonders bei Kleidung und Taschen.
Der erste Preis enthält meist einen Spielraum – wer ruhig und freundlich verhandelt, hat Spaß und bekommt oft einen besseren Deal.
Atmosphäre und Menschen
Ab etwa acht Uhr morgens kommen Touristen aus den Küstenorten Side, Kumköy, Evrenseki, Çolaklı, Sorgun und Titreyengöl mit dem Dolmuş nach Manavgat.
Zwischen den Ständen sieht man Urlauber und Einheimische Seite an Seite durch dieselben Gassen schlendern.
Der Montagmarkt ist mehr als ein typischer Wochenmarkt.
Er ist einer der wenigen Orte, an denen sich die multikulturelle Struktur Manavgats, die lokale Produktion und der Tourismus sichtbar miteinander verbinden.
Manche Besucher kommen zum Einkaufen, andere einfach, um diese lebendige Atmosphäre zu erleben.
Anfahrt
Von den Hotels entlang der Küste gelangt man am einfachsten mit dem Dolmuş (Sammeltaxi) zum Markt.
Auf der Frontscheibe der Fahrzeuge stehen üblicherweise Linien wie:
- Side – Manavgat
- Kumköy – Manavgat
- Çolaklı – Manavgat
- Kızılağaç – Manavgat
- Kızılot – Manavgat
Der Fahrpreis beträgt etwa 2 € pro Person.
Türkische Lira werden ebenfalls akzeptiert; der Fahrer rechnet nach dem Tageskurs um.
Die Fahrzeit hängt von der Lage des Hotels ab und beträgt in der Regel zwischen 10 und 25 Minuten.
Am Montag rufen die Fahrer häufig „Pazartesi Pazarı!“ (Montagmarkt!), wenn sie sich dem Marktgebiet nähern.
Sobald du diese Ansage hörst, kannst du aussteigen – der Eingang ist nur wenige Schritte entfernt.
Für die Rückfahrt nimmst du einfach denselben Dolmuş mit der Aufschrift deines Urlaubsorts.
Essen und Ruhepausen
Die Gegend rund um den Montagmarkt eignet sich nicht nur zum Einkaufen, sondern auch perfekt zum Essen und Entspannen.
Da der Markt in der Nähe des Stadtzentrums liegt, gibt es viele kleine Restaurants, Pide-Bäckereien und Cafés.
Wer ein paar Minuten in Richtung Fluss spaziert, findet Restaurants, die sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen beliebt sind.
Einige bieten hausgemachte türkische Gerichte, andere sind auf Kebab oder Döner spezialisiert, wieder andere servieren schnelle Snacks.
Typische Optionen:
- Kleine Restaurants mit Tagesmenüs
- Lahmacun- und Pide-Bäckereien
- Stände mit frisch gepresstem Saft und Gözleme (gefülltem, in der Pfanne gebackenen Fladenbrot)
- Lokale am Fluss, die Fisch oder Köfte (Hackfleischbällchen) servieren
Besonders beliebt sind die offenen Cafés am Flussufer, wo man nach dem Einkaufen im Schatten sitzen und den Blick auf den Manavgat genießen kann.
Viele Hotelgäste verbinden den Marktbesuch mit einem Mittagessen in dieser Gegend, bevor sie mit dem Dolmuş zurück nach Side oder Kumköy fahren.
So wird der Markttag zu einem kleinen Stadtausflug.
Zusammenfassung
Mit seiner Produktvielfalt, der guten Erreichbarkeit und den umliegenden Einrichtungen ist der Manavgat Montagmarkt einer der interessantesten Märkte der Woche.
Wer das echte Alltagsleben erleben will, sollte ihn auf keinen Fall verpassen.
Am Vormittag ist es ruhiger und die Auswahl frischer, am Nachmittag lebhafter – doch die Energie des Marktes bleibt bis zum Schluss.
2. Der Manavgat Donnerstagmarkt
Ein weiterer wichtiger Wochenmarkt in Manavgat ist der Donnerstagmarkt. Er gilt als zentraler Treffpunkt sowohl für die Bewohner der Stadt als auch für die Touristen aus den Küstenorten. Obwohl er mitten in der Woche stattfindet, zählt er zu den belebtesten Markttagen – besonders im Sommer.
Hier findet man alltägliche Lebensmittel und viele Souvenirs am selben Ort, nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt.
Lage
https://maps.app.goo.gl/Ha9s8nmdth6JHAGBA
Der Donnerstagmarkt liegt im Herzen von Manavgat, in dem Marktgebiet, das etwa 150–200 Meter unterhalb der Straße beginnt, an der sich die meisten Banken befinden.
Wenn man vor der Brücke von dieser Straße nach rechts abbiegt und ein paar Minuten hinuntergeht, gelangt man direkt zum Markt.
Das Gelände breitet sich nach Süden aus und besteht aus breiten, flachen Straßen – ideal auch für Familien oder ältere Besucher.
Dolmuş-Fahrgäste steigen direkt in der Nähe aus. Auch zu Fuß ist der Markt vom Zentrum aus schnell erreichbar.
Aufbau des Marktes
Der Donnerstagmarkt ist gut organisiert und folgt jede Woche dem gleichen Aufbau. Er besteht aus zwei Hauptbereichen:
- Überdachter Teil: Gemüse, Obst, Dorfprodukte und Lebensmittel
- Offener Teil: Textilien, Souvenirs, Taschen und Alltagswaren
Überdachter Bereich – Gemüse, Obst und Dorfprodukte
Dieser Teil zieht hauptsächlich Einheimische an. Bauern aus Manavgat und den umliegenden Dörfern kommen früh morgens mit ihren Erzeugnissen.
An den Ständen findet man frische Tomaten, Gurken, Paprika, Zitronen, Orangen und andere saisonale Produkte – dazu hausgemachte Oliven, Käse, Honig, Butter, Marmelade und selbst gebackenes Brot.
Viele dieser Produkte stammen direkt vom Hersteller, und die Qualität ist hoch.
Die Preise sind am Vormittag oft günstiger.
Dieser überdachte Teil ist eine Fortsetzung der alten Dorfmarktkultur – eine Tradition, die bis heute lebt.
Offener Bereich – Textilien, Souvenirs, Taschen und Strandartikel
Der offene Teil ist der belebteste.
Die Stände sind mit Planen bedeckt, die im Sommer Schatten spenden und im Winter vor Regen schützen.
Hier kaufen Einheimische und Touristen Seite an Seite.
Typische Produkte:
- T-Shirts, Kleider, Röcke, Shorts, Leggings, Trainingshosen
- Strand- und Rucksäcke, Geldbörsen, Gürtel
- Bettwäsche, Strandtücher, Tischdecken, Haustextilien
- Magnete, Nazar-Augen, Souvenirs, Schmuck (Armbänder, Ringe, Ketten)
- Fußballtrikots beliebter Vereine und Handtücher mit Logos
Besonders Touristen schätzen diesen Markt, da die Preise deutlich niedriger sind als in Hotelgeschäften.
Viele Verkäufer sprechen Deutsch oder Englisch, einige auch Russisch.
Feilschen ist üblich – wer ruhig und freundlich verhandelt, bekommt oft einen Rabatt.
Atmosphäre
Schon am frühen Morgen ist in Manavgat mehr Bewegung als sonst.
Dolmuş-Busse kommen ununterbrochen aus den Urlaubsorten, und rund um den Markt bildet sich ein buntes Gewimmel.
Zwischen den Ständen hört man die Rufe der Verkäufer, das Klappern der Waagen und die Stimmen von Käufern in mehreren Sprachen – Türkisch, Deutsch, Englisch und manchmal Russisch.
Zwischen 10 und 13 Uhr ist der Markt am vollsten.
Nachmittags wird es etwas ruhiger – eine gute Zeit für alle, die gemütlich bummeln möchten.
Anfahrt
Vom Hotel aus gelangt man am besten mit dem Dolmuş zum Markt.
Folgende Linien fahren direkt ins Zentrum:
- Side – Manavgat
- Kumköy – Manavgat
- Çolaklı – Manavgat
- Kızılağaç – Manavgat
- Kızılot – Manavgat
Am Donnerstag rufen die Fahrer meist „Perşembe Pazarı!“ („Donnerstagsmarkt!“).
Dann einfach aussteigen – der Markteingang liegt nur wenige Meter entfernt.
Die Fahrt kostet rund 2 € pro Person, auch Barzahlung in Lira ist möglich.
Von Kızılağaç und Kızılot
Dolmuş-Busse aus diesen Regionen fahren zuerst zum Zentralterminal in Manavgat.
Von dort liegt der Markt westlich.
Hinweisschilder gibt es nicht, aber der Besucherfluss zeigt den Weg – man folgt einfach den Menschen.
Für den Rückweg nimmt man die gleiche Strecke zurück.
Essen und Trinken
Der Donnerstagsmarkt ist nicht nur zum Einkaufen interessant – auch kulinarisch hat er viel zu bieten.
In den Seitengassen gibt es viele lokale Restaurants, Gözleme-Stände und Saftbars.
Ein typischer Zwischenstopp:
eine Portion Gözleme – ein dünnes, gefülltes Fladenbrot, meist mit Käse oder Spinat – und dazu ein Becher Ayran, ein kaltes, gesalzenes Joghurtgetränk.
Wer es süßer mag, nimmt einen frisch gepressten Granatapfel- oder Orangensaft.

Rund um den Markt befinden sich kleine Essenstände und traditionelle Lokale, die hausgemachte Gerichte, Köfte, Pide, Fisch oder gegrilltes Fleisch anbieten.
Die Preise sind moderat und die Atmosphäre entspannt.
Nach dem Einkaufen im Schatten zu sitzen, ein Getränk zu nehmen und das bunte Treiben zu beobachten – das ist Teil des Erlebnisses.
Öffnungszeiten und Tipps
Der Markt beginnt am frühen Morgen und dauert bis Einbruch der Dämmerung.
Vormittags ist es kühler und ruhiger, gegen Mittag wird es voller und wärmer.
Ab 17 Uhr räumen die Händler langsam ihre Stände.
Karten werden nicht überall akzeptiert, daher sollte man Bargeld mitführen.
An heißen Tagen lohnt es sich, eine Kappe und eine Flasche Wasser dabei zu haben.
Fazit
Der Manavgat Donnerstagmarkt verkörpert das alltägliche Leben der Stadt.
Hier treffen lokale Bauern und Touristen aufeinander, die Atmosphäre ist laut, freundlich und authentisch.
Ein Bummel über diesen Markt zeigt mehr von Manavgat als mancher Reiseführer.
Wer am Donnerstag hier ist, sollte ihn nicht verpassen – sonst geht man am Herzen der Stadt vorbei.
3. Der Side Samstag-Großbasar
Der dritte große Wochenmarkt der Region Manavgat findet samstags in Side statt.
Die Einheimischen nennen ihn Side Cumartesi Pazarı oder einfach den Großen Basar von Side.
Er ist einer der lebendigsten Tage der Woche und zieht sowohl Touristen als auch Bewohner aus den umliegenden Ortschaften an.
Mit seinen farbenfrohen Ständen, der weiten offenen Fläche und der bequemen Erreichbarkeit ist er längst ein fester Bestandteil des Urlaubs in Side geworden.
Lage
https://maps.app.goo.gl/EV5AhH5VsuUfWvFq6
Der Samstagsmarkt befindet sich nicht in der antiken Halbinsel, sondern außerhalb der Altstadt, fernab vom antiken Theater und den Tempeln.
Das Marktgelände liegt rund um die Büyük Camii (Große Moschee) und den Platz vor dem Gazi Paşa Hotel.
Dies ist das bewohnte Viertel Sides, wo Hotels, Apartments, Geschäfte und alltägliches Leben zusammenkommen.
Der Markt liegt in Laufweite zur Altstadt, aber weit genug entfernt, um entspannt schlendern zu können.
Das Gelände ist flach und komplett im Freien.
Schon in den frühen Morgenstunden beginnen Händler, ihre Stände aufzubauen, und der Betrieb dauert bis zum späten Nachmittag.
Aufbau und Warenangebot
Der Basar besteht ausschließlich aus offenen Straßenreihen; ein separater Obst- oder Gemüsebereich wie in Manavgat existiert nicht.
Alle Stände werden unter Planen errichtet, die im Sommer Schatten spenden und bei leichtem Regen Schutz bieten.
Das Sortiment ist vor allem auf Urlauber abgestimmt und umfasst ein breites Spektrum:
- Kleidung: T-Shirts, Shorts, Kleider, Pareos, Röcke, Jogginghosen
- Taschen & Reiseartikel: Strand- und Handtaschen, Rucksäcke, Koffer
- Zubehör: Sonnenbrillen, Strohhüte, Strandtücher, Pareos
- Souvenirs: Magnete, Nazar-Amulette, kleine Figuren, Schmuck (Armbänder, Ketten, Ringe)
- Spezialitäten: Türkischer Honig, Lokum (Türkisches Konfekt), Gewürze, Seifen, Lavendelsäckchen
Einige wenige Stände verkaufen auch Obst und Gemüse, doch insgesamt liegt der Schwerpunkt klar auf Textilien und Andenken.
Die Preise sind deutlich günstiger als in den Hotelshops oder an der Strandpromenade.
Viele Händler sprechen neben Türkisch auch Deutsch und Englisch, was das Handeln erleichtert.
Verhandeln gehört hier zum Spaß – besonders wenn man mehrere Artikel kauft, sind Preisnachlässe üblich.
Atmosphäre
Am Samstagmorgen spürt man sofort eine besondere Energie in Side.
Ab etwa acht Uhr öffnen die Stände, und die Straßen füllen sich schnell mit Urlaubern, Verkäufern und Einheimischen.
Zwischen den bunten Planen erklingen türkische, deutsche, englische und gelegentlich russische Stimmen.
Gegen Mittag erreicht das Treiben seinen Höhepunkt – die Gassen sind voll, und man bewegt sich langsam zwischen den Ständen.
Trotz der mediterranen Hitze ist das Bummeln unter den schattigen Planen angenehm.
Am späten Nachmittag wird es ruhiger, die Händler beginnen allmählich abzubauen, und eine entspannte, fast gemütliche Stimmung bleibt zurück.
Viele Touristen nutzen den Markt als letzte Gelegenheit, noch Souvenirs zu kaufen – ein T-Shirt, ein paar Gewürze, ein Geschenk für Zuhause.
Anreise
Der Markt ist sehr leicht erreichbar, vor allem mit dem Dolmuş (Sammeltaxi).
Wie man fährt, hängt davon ab, auf welcher Seite von Side sich das Hotel befindet.
Aus westlichen Ferienorten (Kumköy, Çolaklı, Evrenseki)
Von Hotels in diesen Gegenden nimmt man den Dolmuş mit der Aufschrift „Side“.
Der Bus fährt auf der Straße, die nur etwa 200 Meter am Markt vorbeiführt.
Sage dem Fahrer „Cumartesi Pazarı“ – er hält dich an der nächsten passenden Stelle ab.
Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zu den Ständen.
Diese Route ist für Besucher aus dem Westen die schnellste und einfachste; man muss nicht erst ins Stadtzentrum fahren.
Aus östlichen Ferienorten (Titreyengöl, Sorgun)
Gäste aus diesen Hotels fahren zunächst nach Manavgat, dann weiter mit einem Dolmuş nach Side.
Eine direkte Linie zum Markt gibt es nicht.
Der Bus aus Manavgat passiert den Marktbereich; die Fahrer rufen meist „Side Pazarı!“ oder „Cumartesi Pazarı!“.
Hier steigt man aus und erreicht nach kurzem Spaziergang die Stände.
Für die Rückfahrt folgt man der gleichen Strecke in umgekehrter Richtung.
Aus Kızılağaç und Kızılot
Von diesen weiter östlich gelegenen Badeorten fährt man zuerst nach Manavgat, steigt dort in den Side-Dolmuş um und fährt weiter Richtung Markt.
Auch diese Linie fährt an der Marktstraße vorbei.
Der Fahrpreis liegt bei rund 2 € pro Person, bar in Euro oder Türkischer Lira.
Essen & Trinken
Rund um den Basar gibt es zahlreiche Möglichkeiten, eine Pause einzulegen oder etwas zu essen.
In der Umgebung der Großen Moschee und des Gazi Paşa Hotels reihen sich Imbisse, Cafés und kleine Lokale:
- Gözleme-Stände – hauchdünne, in der Pfanne gebackene Teigfladen mit Käse-, Spinat- oder Kartoffelfüllung
- Döner- und Toastläden
- Frisch gepresste Säfte aus Granatapfel oder Orange
- Kleine Hausmannskost-Lokale mit Köfte (gegrillte Fleischbällchen), Pide (türkische Pizza) oder Fisch
Viele Besucher kombinieren den Marktbummel mit einem Spaziergang zum Strand:
morgens einkaufen, nachmittags baden – eine typische Wochenendroutine in Side.
Tipps für Besucher
- Früh aufstehen lohnt sich: Zwischen 8 und 10 Uhr ist es angenehm ruhig und kühl.
- Mittags wird es heiß und voll – lieber vorher kommen.
- Bargeld mitnehmen: Nicht jeder Stand akzeptiert Karten.
- Sonnenhut, Wasser, Sonnencreme sind unverzichtbar.
- Freundlich handeln – das gehört dazu und macht Spaß.
Fazit
Der Samstag-Großbasar in Side ist ein Ort voller Leben, Farben und Düfte.
Er verbindet das lokale Flair mit der entspannten Urlaubsstimmung der Küstenregion.
Zwischen den Ständen spürt man die echte Atmosphäre des Mittelmeers – freundlich, laut, herzlich.
Ein paar Stunden hier verwandeln einen gewöhnlichen Urlaubstag in ein besonderes Erlebnis.
Und fast jeder Besucher verlässt den Markt mit einer Tasche voller kleiner Andenken, einem neuen T-Shirt oder einem duftenden Lavendelsäckchen – und dem Gefühl, das wahre Side kennengelernt zu haben.
Häufig gestellte Fragen – Wochenmärkte in Manavgat & Side
Welcher Markt ist der größte?
Der Montagsmarkt in Manavgat gilt als der größte und vielseitigste Markt. Der Donnerstagsmarkt in Manavgat ist zentraler und übersichtlicher, während der Samstagsmarkt in Side stärker auf Touristen ausgerichtet ist.
Wann ist die beste Zeit für einen Marktbesuch?
Am angenehmsten ist der Besuch zwischen 08:00 und 10:30 Uhr, wenn es kühler und weniger voll ist. Zwischen 10:00 und 13:00 Uhr herrscht am meisten Betrieb.
Finden die Märkte das ganze Jahr über statt?
Ja. Die Märkte am Montag, Donnerstag und Samstag finden das ganze Jahr über statt. Im Sommer sind sie sehr belebt, im Winter ruhiger.
Kann man mit Euro bezahlen?
An einigen Ständen werden Euro akzeptiert, Türkische Lira ist jedoch praktischer. Kleine Geldscheine sind empfehlenswert.
Werden Kreditkarten akzeptiert?
Die meisten Händler akzeptieren nur Bargeld. Kartenzahlung ist nicht überall möglich.
Ist Feilschen üblich?
Ja. Besonders bei Kleidung, Taschen und Souvenirs ist Feilschen ganz normal. Bei Obst und Gemüse wird seltener verhandelt.
Wie erreicht man die Märkte mit dem Dolmuş?
Zu den Märkten in Manavgat fährt man mit Dolmuş-Linien Side – Manavgat, zum Samstagsmarkt in Side mit Dolmuşen mit der Aufschrift Side.
Wie viel kostet die Dolmuş-Fahrt?
Der Fahrpreis liegt in der Regel bei etwa 2 € pro Person. Türkische Lira werden ebenfalls akzeptiert.
Was sollte man zum Marktbesuch mitnehmen?
Bequeme Schuhe, Wasser, im Sommer eine Kopfbedeckung, Bargeld und eine kleine Tasche.
Gibt es in der Nähe der Märkte Essensmöglichkeiten?
Ja. In der Umgebung gibt es Gözleme-Stände, Pide, Döner, Köfte, frisch gepresste Säfte sowie Cafés.
Welcher Markt eignet sich wofür?
Die Manavgat-Märkte (Montag & Donnerstag) sind ideal für Obst, Gemüse und Textilien, der Samstagsmarkt in Side besonders für Souvenirs, Strand- und Touristenartikel.
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